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	<title>Trimagination &#187; Ernährung</title>
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		<title>Waraus besteht Energy? Heute: Effect-Energy</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Feb 2009 07:37:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cjacob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer der Vorteile (wenn nicht gar der einzige) von Energy-Drinks ist, dass alle Inhaltsstoffe auch auf deutsch angegeben sind. Nun, das trifft zwar auch auf alle anderen Getränke zu, aber nicht z.B. auf Kosmetika. Und Energy-Drinks haben mit dem Stillen von Durst und der Versorgung des Körpers mit Flüssigkeit ja bekanntlich in etwa genau so [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.trimagination.info/wp-content/uploads/2009/02/effect-033-new_01.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-194" title="Effect Energy" src="http://www.trimagination.info/wp-content/uploads/2009/02/effect-033-new_01.jpg" alt="Effect Energy" width="200" height="219" /></a>Einer der Vorteile (wenn nicht gar der einzige) von Energy-Drinks ist, dass alle Inhaltsstoffe auch auf deutsch angegeben sind. Nun, das trifft zwar auch auf alle anderen Getränke zu, aber nicht z.B. auf Kosmetika. Und Energy-Drinks haben mit dem Stillen von Durst und der Versorgung des Körpers mit Flüssigkeit ja bekanntlich in etwa genau so viel zu tun, wie Feuchtigkeitslotionen und Dusch-Shampoos.</p>
<p>Entschlüsseln wir nichts desto trotz heute mal die Inhaltsstoffe des Getränkes &#8220;High Quality Energy Drinks&#8221; Effect:<span id="more-193"></span></p>
<h3>Taurin (0,4%)</h3>
<p>Um Taurin ranken sich die meisten Legenden. Ja, es wurde ursprünglich tatsächlich aus der Galle von Ochsen isoliert, woher seit 1838 auch der Name stammt (Taurin -&gt; Fel Tauri -&gt; Tauros -&gt; Stier). Nein, das ist heute nicht mehr so. Es wird mittlerweile synthetisch hergestellt. Es gibt zahlreiche Forschungen um die Wirkung dieser Aminosulfonsäure. So soll sie durch Alkohol hervorgerufene Leberschäden mindern, den Blutdruck senken, den Stoffwechsel beschleunigen und sogar entzündungshemmend wirken. Darüber hinaus führt ein Mangel an Taurin im menschlichen Körper zu Störungen des Immunsystems. Der menschliche Körper produziert im übrigen genug davon selbst und benötigt keine Zufuhr durch Nahrung. Allerdings wird durch die Liste der angeblichen Wirkungen deutlich, warum es sich dabei um einen derart beliebten Wirkstoff als Bestandteil von Energy Drinks handelt (außerdem heisst es, dass er in Verbindung mit Glutamin als Neurotransmitter die Reizleitung beeinflusst und sich daraus ein positiver Effekt auf die Konzentrationsfähigkeit ableitet,&#8230;).</p>
<h3>Trinatriumcitrat</h3>
<p>Natriumcitrat wird in Lebensmitteln als Säureregulator dazu verwendet, um den Säuregehalt konstant zu halten. Man findet es z.B. in verschiedenen Käsesorten, Kondensmilch, Brausepulver, Fetten und Backwaren. In der Medizin wird es benutzt, um die Gerinnung von Blutproben zu verhindern. Geschmacklich läßt es einen eher an Seife erinnern.</p>
<h3>Glucuronolacton (0,24%)</h3>
<p>Auch dieser Wirkstoff ist eine Säure. Hierbei handelt es sich genau genommen um ein Kohlehydrat, der tatsächlich häufig in Energydrinks Verwendung findet. Es heißt, er binde schwer lösliche Abbauprodukte in der Leber und sorge damit dafür, dass diese leichter ausgeschieden werden können. Hersteller von Energydrinks, die darauf setzen, sprechen davon, dass diese &#8220;Entschlackung&#8221; leistungssteigernd wirke. Nach aktuellem Forschungsstand bildet die Leber allerdings selbst ausreichend Glucoronolacton, so dass die Zugabe dieses Wirkstoffes zu Getränken überhaupt nicht notwendig ist.</p>
<h3>Aroma Koffein (0,032%)</h3>
<p>Obwohl jedem die Wirkung von Koffein bekannt ist, sei hier noch mal auf die Formulierung &#8220;Aroma Koffein eingegangen&#8221;. Koffein gilt als Aromastoff und muss gemäß einer gesetzlichen Regelung als solcher gekennzeichnet werden. Es handelt sich also nicht um ein Aroma, dass nur den Geschmack von Koffein suggerieren soll sondern tatsächlich um Koffein.</p>
<h3>Inosit (0,02%)</h3>
<p>Inosit ist ein sogenannter sechswertiger cyclischer Alkohol. Früher nannte man es auch Muskelzucker und ordnete es den B-Vitaminen zu. Da der menschliche Körper Inosit nicht selbständig synthetisieren kann, muss er es über die Nahrung aufnehmen. Es spielt bei der Signalübertragung in Zellen eine wichtige Rolle und beeinflusst den Zellstoffwechsel. Inosit hat einen süßlichen Geschmack.</p>
<h3>Farbstoff E150C</h3>
<p>Hierbei handelt es sich um Ammoniak-Zuckerkulör. Es ist ein bräunlicher Farbstoff, der durch Umwandlung von Zucker mit Ammoniak gewonnen wird und hauptsächlich in alkoholischen Getränken wie z.B. Whiskey verwendet wird. Aber auch in Marmeladen, Wurst, Fertigsaucen, Essig und Süßwaren ist dieser als unbedenklich eingestufte Farbstoff zu finden. Der ursprünglich hohe Gehalt an schädlichen Imidazolen konnte aufgrund immer besserer Herstellungsverfahren in den letzten Jahren erheblich gesenkt werden.</p>
<h3>Niacin</h3>
<p>Bei Niacin handelt es sich um eine Säure. Hier versteckt sich neben B6, B2 und B12 auch das fünfte (Pantothensäure ist nämlich auch ein Vitamin) von den vier auf der Flasche genannten Vitaminen, nämlich B3. Es wird in der Leber gespeichert, befindet sich in allen lebenden Zellen und spielt eine zentrale Rolle bei der Verstoffwechselung von Eiweißen, Fetten und Kohlenhydraten. Es ist ebenfalls wichtig für die Regeneration von Haut (und dessen Pigmentbildung), Muskeln, Nerven und der DNA und besitzt eine antioxidative Wirkung. Da der tägliche Bedarf an Niacin vom Energiebedarf abhängt, errechnet er sich für Männer und Frauen im Durchschnitt unterschiedlich. Für Männer beträgt er ca. 15 bis 20 mg pro Tag, für Frauen 13 bis 15. Niacin kann auch überdosiert werden. Bei über 500 mg pro Tag kann es zu einem hautgefäßerweiternden Effekt kommen und bei über 2500 mg pro Tag zu Blutdrucksinken, Schwindelgefühlen und erhöhtem Harnsäuregehalt im Blut.</p>
<p>In der Natur kommt es z.B. in Erdnüssen, Weizenkleie, Datteln, Champignons, Bierhefe und Hülsenfrüchten vor. Wer drauf steht, kann Vitamin B3 auch über Geflügel, Wild, Fisch, Milchprodukte und Eier aufnehmen (wobei man sich auch die Frage stellen kann, wo die das Vitamin herhaben und ob man es nicht dann doch lieber direkt aus der Quelle bezieht).</p>
<h3>Pantothensäure</h3>
<p>Pantothensäure ist auch bekannt als Vitamin B5. Es wird für den Stoffwechsel benötigt, da es u.a. verantwortlich ist für den Aufbau des Coenzyms A ist. Dadurch werden Kohlenhydrate, Fette und Aminosäuren auf- und abgebaut, sowie Cholesterin synthetisiert. Es wandelt daher Energie um und ist auch zuständig für die Wundheilung. Ein Mangel an Vitamin B5 kann zu Depressionen, tauben oder schmerzenden Muskeln, Anämie, Immunschwächen und Magenschmerzen führen. Eine Überdosierung bei monatelanger Einnahme von mehr als 10 g pro Tag führt zu leichten Darmstörungen. Mehr ist nicht bekannt.</p>
<h3>Vitamin B6</h3>
<p>Dieses als Pyridoxin bekannte Vitamin begünstigt den Eiweißstoffwechsel. Es steuert Wachstumsprozesse und stärkt das Immunsystem durch den Aufbau von proteinhaltigen Abwehrsubstanzen. In Therapien wird es z.B. bei Depressionen eingesetzt, aber auch zur Stimulation des Immunsystems, bei Asthma, Diabetes, Nierensteinen, Osteoporose und Herz-Kreislauf-Erkrankungen.</p>
<h3>Vitamin B2</h3>
<p>Dieses wasserlösliche Vitamin ist hauptsächlich verantwortlich für die Weiterleitung von Lichtreizen im Auge und für den Zustand von Haut und Haar. Zudem haben Studien belegt, dass die Migräneanfälligkeit durch Einnahme von Vitamin B2 um 50% reduziert werden konnte. Dieses Vitamin ist auch bekannt als Riboflavin und kommt z.B. in Milch, Fisch, Vollkornprodukten und Gemüse vor (Spargel, Broccoli).</p>
<h3>Vitamin B12</h3>
<p>Dieses Vitamin ist wichtig für die Bildung von roten Blutkörperchen und es aktiviert die Folsäure. Es wird benötigt für die aktive Zellteilung und -neubildung, schützt vor Herz- und Kreislauferkrankungen und regeneriert die Schleimhäute. Seit 1960 kann es synthetisch hergestellt werden, nachdem man über 100 Jahre lang die sogenannte Addison&#8217;sche perniziöse Anämie erfolgreich mit Rinderleber behandelte und dann feststellte, dass das darin enthaltene Vitamin B12 hauptsächlich für die Heilung verantwortlich war. Vorräte an Vitamin B12 halten sich in der Leber bis zu 10 Jahre und werden hin und wieder durch den Verzehr von Fleisch, Fisch, Eiern und Milchprodukten aufgefüllt.</p>
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		<title>Heidi Klum prostituiert sich für die US-Milchindustrie</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 06:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cjacob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes]]></category>
		<category><![CDATA[Heidi Klum]]></category>
		<category><![CDATA[Milchindustrie]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor Kurzem hat Frau Klum sich von der US-amerikanischen Milchindustrie anwerben lassen, um als neue Ikone der &#8220;Got milk?&#8221; Werbung ins Rampenlicht gerückt zu werden. Leider scheint Frau Klum nicht zu wissen, für was für ein Produkt sie dort ihren Namen hinhält.
Noch immer hält sich der weitverbreitete Aberglaube, Milch wäre wichtig für die Ernährung des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Kurzem hat Frau Klum sich von der US-amerikanischen Milchindustrie anwerben lassen, um als neue Ikone der &#8220;Got milk?&#8221; Werbung ins Rampenlicht gerückt zu werden. Leider scheint Frau Klum nicht zu wissen, für was für ein Produkt sie dort ihren Namen hinhält.</p>
<p>Noch immer hält sich der weitverbreitete Aberglaube, Milch wäre wichtig für die Ernährung des Menschen (und damit natürlich auch alle Milchprodukte). Dabei wäre es doch eigentlich einmal interessant, sich die angeblichen Gründe hinter dieser Aussage genauer anzuschauen.</p>
<p><span id="more-50"></span></p>
<p>Der Hauptgrund ist eigentlich immer wieder das enthaltene Kalzium. Doch was ist Kalzium, wozu brauchen wir es und wo kommt es her? Es ist ein Mineral. Wir brauchen es z.B. für Zähne und Knochen. Es kommt aus dem Boden! Letzteres ist doch klar: Mineralien kommen aus dem Boden. Doch wie kommt es in die Kuh? Ganz einfach durch das Grünzeug, das die Kuh frisst.</p>
<p>Der eigentlich so simple und dennoch von den meisten Menschen nicht fassbare Hintergrund ist, dass die Kälber dieses Mineral für ihr Wachstum benötigen, aber noch nicht die Fähigkeit haben, es in den ersten Monaten selbst aus der eigentlichen Quelle zu beziehen. Daher gelangt es durch die Kuh in die Milch und das Kalb trinkt sie, um Kalzium aufzunehmen. Es kommt im Leben eines Kalbes aber der Zeitpunkt, ab dem es sich selbst direkt aus der Quelle bedienen kann. Ungefähr zur gleichen Zeit hört dessen Körper daher übrigens auf, das Milchzucker spaltene Enzym Lactase zu produzieren, was benötigt wird, um Milch überhaupt verdauen zu können.</p>
<p>Das ist auch nur natürlich, da es die Milch nicht mehr braucht. Im übrigen passiert das bei allen Lebewesen. Der Mensch ist das einzige Lebewesen, dass nicht nur über das Säuglinsstadium hinaus Milch konsumiert sondern auch noch die Milch anderer Lebewesen. Und das in einer Menge, die seinen Körper dazu veranlasst, weiterhin Lactase zu produzieren. Bei Menschen, bei denen das (wie von der Natur vorgesehen!) nicht der Fall ist, spricht man dann von einer Lactose-Intoleranz und nennt sie krank (es sei an dieser Stelle übrigens empfohlen, einmal nach dem Milchkonsum von z.B. Japanern zu recherchieren. Bis in die 50&#8242;er Jahre des letzten Jahrhunderts gab es dort keinen nennenswerten Konsum von Milchprodukten&#8230;)</p>
<p>Was die Sache nun interessant macht, ist, dass ca. 70% aller Kühe in ihrem ganzen Leben kein Gras zu Gesicht bekommen, da sie ab dem Zeitpunkt ihrer Geschlechtsreife permanent trächtig gehalten werden, um Milch produzieren zu können und dafür ausschließlich in Ställen gehalten und regelmäßig &#8220;entleert&#8221; werden. Wie aber kommt nun das Kalzium in die Milch, wenn die Kuh es nicht auf natürlichem Wege bekommt? Es wird ganz einfach ihrem Futter beigemischt. Ganz richtig: Während wir als Mensch Kalzium ebenfalls aus der Natur direkt aus der Quelle aufnehmen können, indem wir uns vollwertig und der entsprechenden Nahrungsmittel &#8220;aus dem Garten&#8221; bedienen, produzieren wir lieber Kalzium, mischen es ins Kuhfutter, melken die Kuh und trinken deren Milch.</p>
<p>Was für ein Unfug.</p>
<p>Das zusammengerechnet mit der Tatsache, dass eine Milchkuh nach weniger als fünf Jahren als Burger endet, weil sie im wahrsten Sinne des Wortes ausgelaugt ist (obwohl sie eine natürliche Lebenserwartung von fast 20 Jahren hat!), und das Wissen um die Kälber, die i.d.R. gleich nach der Geburt von ihren Müttern getrennt werden, damit sie nicht &#8220;unsere&#8221; Milch trinken (dafür dann aber eisenarm ernährt werden, damit das Fleisch schön hell bleibt) sollte eigentlich ergeben, dass wir Milch eher meiden sollten!</p>
<p>Frau Klum aber steht mit ihrem Namen und in ihrer Funktion als Vorbild dafür ein, dass wir im Gegenteil eher Milch konsumieren sollten.</p>
<p>Von der Ausbeutung der Kühe bis hin zum Burger deckt sie mittlerweile damit ziemlich genau die kurze Lebensspanne eines vom Menschen bis zur Vollkommenheit mishandelten und ausgebeuteten Tieres ab. Es ist erschreckend, dass ein Mensch sich freiwillig für die Werbeindustrie derart prostituiert, denn entweder Frau Klum weiß es nicht besser oder aber es ist ihr egal. Und letzteres wäre sogar noch erschreckender.</p>
<p>Deine Meinung dazu? Die würde mich interessieren. Die Kommentare sind offen für alle.</p>
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		<title>Klare Säfte als Abfallprodukt des Massentiermordes</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 08:42:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>cjacob</dc:creator>
				<category><![CDATA[Ernährung]]></category>
		<category><![CDATA[Interessantes]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich entschuldige mich mal gleich als Erstes für die Überschrift. Aber ich muss auch zugeben, dass ich provokante Überschriften mag.
Ich komme daher gleich zum Thema:
Der wesentliche Unterschied zwischen naturtüben und klaren Säften ist der, dass Verbraucher klare Säfte häufig der Optik wegen bevorzugen. Deswegen werden sie produziert. Tatsächlich spricht die Industrie hier von &#8220;Schönung&#8220;. Dabei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich entschuldige mich mal gleich als Erstes für die Überschrift. Aber ich muss auch zugeben, dass ich provokante Überschriften mag.</p>
<p>Ich komme daher gleich zum Thema:<br />
Der wesentliche Unterschied zwischen naturtüben und klaren Säften ist der, dass Verbraucher klare Säfte häufig der Optik wegen bevorzugen. <strong>Deswegen werden sie produziert</strong>. Tatsächlich spricht die Industrie hier von &#8220;<strong>Schönung</strong>&#8220;. Dabei müssen die Trübstoffe aus dem Saft entfernt werden. Und dazu wird Gelatine benutzt, da kaum noch jemand die Zeit hat, darauf zu warten, dass die Trübstoffe von alleine zu Boden sinken.</p>
<p>Gelatine bindet diese Stoffe und lagert sich dann am Boden ab. Anschließend wird sie zusammen mit den Trübstoffen herausgefiltert. Allerdings wird Gelatine in Säften auch zum Binden von zugefügten Vitaminen verwendet (Apfelsaft z.B. hat selbst einen kaum erwähnenswerten Vitaminanteil).</p>
<p>Nur kurz zur Info: Gelatine wird hergestellt, indem Bindegewebe (Haut und Knochen) von Rindern, Schweinen, Fisch und Geflügel zerkleinert, mit verschiedenen Mitteln (Kalkmich, Schwefelsäure,&#8230;) behandelt und dann in einem aufwändigen Prozess das sogenannte Kollagen extrahiert wird.</p>
<p>Was ich persönlich sehr interessant finde: Bei der Herstellung von klaren Säften wird meist auf Apfelsaftkonzentrat gesetzt. Das funktioniert so:</p>
<ul>
<li>Gewinnung von naturtrübem Apfelsaft</li>
<li>Schönung mit Hilfe von Gelatine</li>
<li>Konzentration mittels Eindampfung (wobei Aromen verloren gehen)</li>
<li>Rückverdünnung des Konzentrates (unter Zufuhr nicht immer naturidentischer Aromen)</li>
</ul>
<p>Und nun soll mir mal einer sagen, welchen Grund es gibt, klare Säfte zu trinken.</p>
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